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Kammerversammlung 2026: Anwartschaften und Renten sollen um 2,5 Prozent steigen

Kammerversammlung 2026: Anwartschaften und Renten sollen um 2,5 Prozent steigen

Auf der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe am 27. Juni 2026 haben die Delegierten zentrale Beschlüsse für die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL) gefasst. Die Anwartschaften und laufenden Renten in der Grundversorgung sowie in der Höherversicherung sollen mit Wirkung zum 1. Januar 2027 um 2,5 Prozent erhöht werden. Dem entsprechenden Vorschlag der Selbstverwaltungsgremien folgten die Delegierten einstimmig. Bestehende Anwartschaften und laufende Renten aus der freiwilligen Zusatzversorgung werden mit Wirkung zum 1. Januar 2027 hingegen nicht erhöht.

Zudem verabschiedeten die Delegierten den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025 einstimmig. Der Aufsichtsausschuss und der Verwaltungsausschuss der ÄVWL erhielten die Entlastung für das Geschäftsjahr 2025.

Trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher und geopolitischer Rahmenbedingungen blickt die ÄVWL auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die langfristig ausgerichtete, breit diversifizierte und konservative Kapitalanlagestrategie der ÄVWL hat sich auch im Jahr 2025 bewährt. Die realisierte Nettokapitalrendite lag bezogen auf die gesamten Kapitalanlagen bei 4,0 Prozent. Bezogen auf die Deckungsrückstellung betrug sie 4,9 Prozent.

Auch der Versicherungsbetrieb entwickelte sich positiv: Die Beitragseinnahmen stiegen auf 718,8 Millionen Euro. Die Beitragsproduktivität, also die Steigerung der durchschnittlich von jedem aktiven Mitglied gezahlten Versorgungsabgabe, lag bei 2,5 Prozent.

Die gefassten Beschlüsse stehen noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen.

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